Der Name HOPF steht für Tradition im Gitarrenbau.

1669 – 1948

So waren schon die Vorfahren des heutigen Firmeninhabers DIETER J. HOPF Geigenbauer und lebten im Raum Klingenthal/Markneukirchen.

1669 tauchte der Name HOPF erstmals im Instrumentenbau auf. Der erste nachweisbare Geigenbauer der HOPF-Familie war CASPAR HOPF (1655-1716). Sein direkter Nachkomme CASPAR HOPF II (1677-1711) galt lange Zeit als größtes Talent in seinem Metier und begründete mit der Einführung des Brandstempels „HOPF“ die lange familiäre Meistertradition.
Seit dieser Zeit wurde der Beruf stets vom Vater an den Sohn weitergegeben – ein Erbe, das durch den frühen Tod AUGUST HERMANN HOPFs (1859-1884) leider unterbrochen wurde. So erlernte ERNST MAX HOPF (1882-1956) den Beruf des Saitenmachers und gründete als Saitenmachermeister 1906 die Firma E. MAX HOPF. Auch sein Sohn WILLY HOPF (1906-1990) wurde Saitenmacher und gliederte der 1932 übernommenen Saitenmacherei eine Instrumentenbauwerkstätte an.

1948 – 1981

1948 erfolgte, politisch bedingt, die Umsiedlung der Firma nach Taunusstein-Wehen. Unter dem Namen WILLY HOPF & CO wurde auch hier mit der Herstellung von Saiten, Holzblas- und Saiteninstrumenten begonnen. Viele fachlich qualifizierte Mitarbeiter aus der „alten Heimat“ leisteten zum Neuaufbau einen wesentlichen Beitrag. Noch heute ist der Gitarrenbauer Dieter Hopf an diesem Standort ansässig.

Ab diesem Zeitpunkt waren DIETER J. HOPF für den Gitarrenbau und WOLFGANG HOPF für den Vertrieb zuständig. Nach seiner Meisterprüfung 1968 begann DIETER HOPF sich verstärkt um Entwicklung und Produktion hochwertiger Solisteninstrumente zu kümmern.

1981 – heute

1981 trennten sich die Bürder und DIETER J. HOPF gründete die Firma DIETER HOPF GITARREN-ATELIER, in der er sich nun noch besser und erfolgreicher mit seinen Meisterinstrumenten befassen konnte. Einige Patente und Schutzansprüche dokumentieren den Drang zu innovativer Weiterentwicklung. Hervorzuheben wäre hier z.B. das frei schwingende Deckensystem (f.v.t.s), der Rosettensteg oder die gesetzlich geschützte Membrandecke.

1982 übernahmen Dieter J. Hopf und seine Ehefrau Gertrud Hopf das renommierte Traditionsunternehmen „Carl Hellweg Deutschland“ und erweiterten das Sortiment. Von nun an wurden nicht nur Darm-, Nylon- und Metallsaiten, sondern auch Gitarren und Zupfinstrumente sämtlicher Preisklassen sowie Zubehör angeboten.

Auch das Saitensortiment JOHN HOPE wurde übernommen, auf dem Markt eingeführt und ist heute weltweit als hochwertiges, preiswertes und innovatives Saitenlabel bekannt.

Von der Konzertsaite im Standard- und Classic-Bereich, über Western- und E-Gitarren-Saiten bis hin zur Violin-Saite deckt dieses Sortiment jeden Wunsch ab.

Bei allen individuellen HOPF- Modellen sowie den Spezialanfertigungen wird gleichmäßig hohe tonliche Qualität, feinste Verarbeitung und gute Spielbarkeit garantiert.

Chronologie

Die gesamte Historie der Gitarrenbau-Familie Hopf finden Sie unter Chronologie und auch (in Ausschnitten) auf Wikipedia. Des Weiteren gibt es ein Taschenbuch mit dem Titel „Die Geigenmacher der Familie Hopf in Klingenthal“ mit weiteren Details über die frühe Historie der Familie Hopf.